Chinesische Medizin

 
 

 

Chinesische Medizin - in Harmonie ...
 

Die Chinesische Medizin ist ein circa viertausend Jahre altes Medizinsystem, das sich aus genauen Beobachtungen der Natur, des Kosmos und des Menschen entwickelt hat und auch in unserer modernen Zeit noch Gültigkeit hat. Es beinhaltet energetische Grundlagen (z.B. das Verhältnis von Yin und Yang zueinander) und verschiedene Wirkkräfte, die das Leben bedingen.Befinden sich diese Kräfte in Harmonie und können sich frei entwickeln, ist der Mensch gesund.Gibt es Disharmonien, Blockaden oder Stagnation, entsteht Krankheit.

Ein wesentlicher Faktor für Gesundheit ist das Beschreiten des ureigenen Lebensweges. Wenn man den Ruf seines Herzens ignoriert und sich „Sachzwängen“ beugt kann das System mit Krankheit reagieren.


Mittels Puls- und Zungendiagnose sowie eines ausführlichen Gespräches wird die Diagnose erstellt und die Behandlung kann beginnen.
Die chinesische Medizin betrachtet den Menschen auf unterschiedlichen Ebenen:

 * Die irdische Ebene entspricht dem körperlichen Geschehen.
 * Die himmlische Ebene entspricht dem Bewusstsein.
 * Die menschliche Ebene, die Himmel und Erde verbindet, entspricht dem Gemüt bzw. der seelischen  Verfassung.
Heilung kann und muss auf allen Ebenen stattfinden.
Hierfür gibt es verschiedene Therapieformen welche, richtig eingesetzt, die entsprechenden Ebenen erreichen und dort Heilimpulse setzen.

Ich praktiziere seit 1995 Chinesische Medizin. Meine Methoden sind Akupunktur, Pharmakologie/Heilkräuter und Diätetik/ Ernährungsberatung.

Von 1995 - 2017 war ich zertifiziertes Mitglied der AGTCM.
 


Akupunktur
 

Akupunktur ist eine seit mehr als 2000 Jahren angewandte Therapieform der Chinesischen Medizin. Durch das Einstechen von Akupunkturnadeln in bestimmte Punkte auf den Meridianen (Energieleitbahnen) werden die körpereigenen Heilkräfte aktiviert und eine Disharmonie der Kräfte wieder ins Gleichgewicht  gebracht. Dadurch wird die Gesundheit erhalten oder wiederhergestellt. Ziel der Akupunktur ist die Harmonisierung und Balance des Qi. (Fluss der Lebensenergie ).
Bei einer Akupunkturbehandlung werden spezielle sehr dünne Nadeln in ausgewählte Punkte am Körper eingestochen. Dies ist in der Regel schmerzfrei. Die Anzahl der gesetzten Nadeln ist variabel. In der Regel verbleiben die Nadeln 20 bis 30 Minuten in den Einstichstellen. Die Behandlung findet in der Regel im Liegen oder Sitzen statt.

Johann Wittmann, Don Halfkenny, Josef Müller, Yair Maimon und Peter Dadman waren meine wichtigsten Lehrer und Impulsgeber für die Akupunktur.


Moxibustion
 

Bei der Moxibustion wird die Wolle aus den Blättern des Beifußkrauts (Artemisia vulgaris) über Akupunkturpunkten verglüht. Die Wärme führt zur Stärkung des Qi und seines Flusses.

Gua Sha

 

Bei der Methode Gua Sha wird die Haut (meist am Rücken) unter Verwendung eines speziellen Öls mit einem Schaber gerieben bis rote Pünktchen an der Hautoberfläche erscheinen. Oft werden vorher und/oder nachher manche Körperstellen kurz mit Akupunkturnadeln aktiviert. Dieses Verfahren dient der Ausleitung von „schrägläufigem Qi“ welches zu Erkrankungen oder unangenehmen Symptomen führt, z.B. Muskelverspannung, steifen Körperregionen, Erkältung.
Gua Sha erlernte ich 2002 bei Arya Nielsen und Don Halfkenny.

 


Diätetik/Ernährungsberatung
 

Ernährung ist seit jeher ein wesentlicher Bestandteil der chinesischen Medizin.
Jedes Nahrungsmittel wirkt sich je nach Geschmack und Temperaturverhalten auf bestimmte Weise auf den menschlichen Organismus aus. Insofern können Nahrungsmittel gezielt für die Stützung und Stärkung des Organismus und zur Korrektur energetischer Ungleichgewichte eingesetzt werden. Eine ausgewogene Auswahl an frischen, der Jahreszeit entsprechenden und den individuellen Bedürfnissen angepassten Nahrungsmitteln bilden die Grundlage einer gesunden Ernährung. Um den Heilungsprozess zu unterstützen ist es ebenso wichtig, belastende Bestandteile der Ernährung zu reduzieren oder zu vermeiden.

 

Indem sich die energetische Wirkbeschreibung von Nahrungsmitteln in das diagnostische und therapeutische System der Chinesischen Medizin einfügt, ergänzt die Diätetik wirkungsvoll die therapeutischen Methoden  Akupunktur und Arzneimitteltherapie.

 

Chinesische Arzneimittellehre
 

Die Chinesische Arzneimittellehre hat in China eine ca. 2000-jährige Tradition. Verwendet werden vorwiegend Pflanzenteile (Wurzeln, Rinden, Blüten und Blätter), selten auch Mineralien und einige Tierprodukte.   Geschützte Arten aus dem Tier- und Pflanzenreich werden selbstverständlich in Europa nicht eingesetzt.
In einer klassischen Rezeptur werden immer mehrere Kräuter zu einer individuellen, auf den gegenwärtigen Zustand der/des PatientIn ausgerichteten Komposition zusammengestellt. Damit können erwünschte Wirkungen gegenseitig verstärkt, unerwünschte aufgehoben oder gelindert werden.  Allerdings muss die Auswahl und Zusammenstellung der Bestandteile dem/der speziell ausgebildeten TherapeutIn vorbehalten bleiben. Diese/dieser wird auch darauf achten, dass nur zertifizierte (schadstofffreie Kräuter in guter Qualität) zum Einsatz kommen.
Von Selbstmedikationen und nicht zertifizierten Bezugsquellen ist dringend abzuraten.


Chinesische Arzneimittel gibt es in Form von Abkochungen (Dekokten), Extrakten, Granulaten, Pulver sowie Pillen und alkoholischen oder hydrophilen Tropfen. Auch Salben und Zäpfchen kommen zum Einsatz. Die Form und Dauer der Medikation ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung. Der/die PatientIn wird dabei regelmäßig untersucht, um sicherzustellen, dass die gewählte Rezeptur wirksam bleibt. Dabei wird die Rezeptur gegebenenfalls dem Behandlungsverlauf angepasst.

Ich habe 1997 meine 2-jährige Ausbildung in chinesischer Pharmakologie bei Barbara Kirschbaum abgeschlossen und verordne seither regelmäßig und mit Begeisterung chinesische Kräuterrezepturen. Weitere wichtige Lehrer und Impulsgeber im Umgang mit chinesischen Kräutern waren Johann Wittmann, Dan Bensky, Ted Kaptschuk und Manfred Porkert.